Eine Patchworkdecke für Luna

Hallo, Du hast Fragen zum Artikel? Oder weitere tolle Ideen? Dann schreib mir gerne eine Nachricht! Freue mich auf ein Foto deines Endergebnisses um es auch hier zu veröffentlichen!

 

EINE PATCHWORKDECKE FÜR LUNA!

Da ich schon des öfteren mit dem nähen einer Patchworkdecke im Laden konfrontiert wurde, sei es das zusammenstellen verschiedener Stoffe oder aber auch einfach der Austausch über Vorgehensweise und Tipps, wollte ich mich endlich auch selber einmal heranwagen! Das trifft sich gerade ganz gut, denn unsere Luna (Beagle Welpe) ist nun schon ein halbes Jahr alt und wächst allmählig aus ihrem Körbchen heraus! Ich möchte ihr ein größeres Körbchen aus wasserfestem Stoff nähen, da aber der Stoff so hart ist, und ich denke das sie da nicht gerne reingehen wird, das Körbchen etwas weicher machen…mit einer schönen Patchworkdecke. Diese kann ja dann auch gewaschen werden!

Das gute ist, man braucht kein Schnittmuster. Einfach ein Quadrat ausschneiden und dann kann es auf die Stoffe abgepaust werden. Wer mag kann dafür Schneiderkreide verwenden. ich hab es ohne gemacht. Am besten eignen sich Baumwollstoffe für Vorder und Rückseite, da sich diese nicht dehnen. Aber mit ein wenig Erfahrung kann man aber auch ein hübsches Fell als Rückseite nehmen.

Was brauche ich:

Bügeleisen

Stecknadeln

Schere

Vlieseline H640

Baumwollstoffe (zum Shop)

 

 

Gesagt, getan..ich habe mir ein paar schöne Stoffe rausgesucht, die farblich gut zueinander passen. Schön knallbunt! Das war bei der schönen Auswahl nicht einfach. Mit dabei sind ein paar schöne Tier- und geometrische Motive!

SCHÖNE STOFFE GIBT ES IM ONLINE SHOP!

Stoffe ausschneiden! Am besten du schaust vorab wie groß deine Decke werden soll. Gut macht sich eine Skizze vorab. Meine Quadrate habe ich alle 18x18cm zugeschnitten, 36 Stück an der Zahl, sodass sie am Ende ca 100x100cm misst, inclusive Rand! Achtung: Damit alles später beim nähen übereinstimmt, sollte sauber gearbeitet werden. Die Quadrate müssen exakt gleichmäßig ausgeschnitten sein. Es eignet sich hierfür ein Patchwork Lineal (was ich nicht hatte ;-)) aber dennoch super geklappt hat, wie ich später an dem Endergebnis sehen kann.

So, dann kam für mich der schwerigste Teil! Das zusammen puzzeln. Nicht das ich nicht puzzeln kann, es lag einfach an der Entscheidung 😉 wo welches Quadrat liegen soll! Nach langem hin und her legen hab ich mich endlich für eine Variante entschieden. Und dabei gemerkt das es irgendwie doch zu bunt war. Hab noch welche nachschneiden müssen, aber das macht nichts, das war es mir wert. Und Luna bekam dadurch eine 2te Decke! Zwinker!

Als nächstes hab ich die Stücke in Reihenfolge übereinander gepackt und dann Stapelweise abgenäht, damit ich die Reihenfolge beibehalte und nichts falsches aneinander nähe. Es wird Reihe (von links nach rechts, oder umgekehrt) genäht. Du kannst auch von oben nach unten anfangen. Es muss nur in Reihe sein. Anfänger sollten die Stücke vorab mit Stecknadeln abstecken. Hast du eine Reihe fertig drehst du alles einmal um und bügelst alle Nahtzugaben auseinander. Das machst du mit allen weiteren Reihen.

Dann werden jetzt die Reihen miteinander verbunden (Stecknadeln nicht vergessen) und danach wieder die Nahtzugaben auseinander gebügelt. Beim verbinden der Reihen sollten die auseinander gebügelten Falten jetzt exakt aufeinander liegen. Wenn nicht, hast du nicht sauber genug gearbeitet. Bei mir wich es auch minimal ab, daher keine Panik, am Ende fällt es fast nicht auf 🙂

Jetzt noch ein schöner Rand. Auch da hab ich lange hin und her überlegt und mich letz endlich für einen rot/weiß gestreiften Rand entschieden. Hierfür habe ich die Decke ausgemessen und 12cm Rand hinzugefügt. (bsp die Decke misst 82cm, dann hab ich auf jeder Seite 12cm (incl NZ) dazu gegeben und so 4 Stoffstreifen von 12cm x 105cm ausgeschnitten. Ich habe eine Art V Rand genäht (an den Ecken). Viele handhaben es einfacher und schneiden 2x 12cm x 105cm zu und setzen einen Stoff Streifen (Variante 2) dazwischen. Dieser wäre hier dann um die 12cm x 82cm. Nach dem die Streifen nun ausgeschnitten sind, dürfen sie jetzt mit Stecknadeln abgesteckt und angenäht werden. Und zwar fängt man dort an zu nähen wo die Decke anfängt, lässt aber den Stoffstreifen von 12cm überstehen, so das oben und unten der gleiche Abstand entsteht. So mit allen 4 Streifen verfahren, Nahtzugaben auseinander bügeln. Jetzt kommen die Ecken: Ich hab die Ecken so gefaltet das eine Spitze entsteht, einmal umgefaltet und gebügelt und dann an der Bügelfalte entlang genäht, danach die beiden Dreicke auseinander gebügelt und die überstehenden Stoff abgeschnitten. Hat so super funktioniert. Es gibt sicher noch andere Techniken..ich hab es so gemacht 🙂 und bin auch für jeden weiteren Tipp offen :-))) Das machst du mit allen 4 Ecken.

Variante 2:  Zuerst nähst du die kürzeren Streifen an, Diese sind genauso lang wie die Decke. Das ist egal ob oben/unten oder seitlich. Wieder die Nahtzugaben bügeln und dann die anderen Streifen annähen. Diesmal auch über den anderen Streifen komplett drüber.

Um die Decke noch ein bisschen stabiler zu machen habe ich Vlieseline H640 aufgebügeln und festgenäht. Allerdings habe ich es zuerst gemacht und nicht zusammen mit der Rückseite verbunden, da ich weiß das meine Nähmaschine Fell frisst 🙂 Man könnte sonst versuchen Stickvlies unterzulegen. Wenn du eine Baumwoll Rückseite wählst, würde ich die Naht auf jeden Fall zum Schluss nähen, aber die Vlieseline gut aufbügeln, damit es beim wenden nicht verrutscht. Also, Rückseite auswählen, zuschneiden und gute Seite auf gute Seite aufeinander legen und zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung lassen (10-15cm sollten genügen). Nach dem zusammen nähen wird gewendet, die Ecken schön rausgeholt und die Wendeöffnung schliessen. Am besten macht sich hier der Matratzenstich.

Bei der 2ten Decke habe ich eine Baumwoll Rückseite gewählt und diese hinterher abgesteppt!

FERTIG! Jetzt darf bewundert werden und ordentlich bekuschelt werden!

 

Fazit: Die Patchworkdecke zu nähen war nicht sehr schwer, allerdings sollte man schon etwas Erfahrung haben, vor allem was das zuschneiden angeht. Auch etwas Zeit sollte man mitbringen. Ich habe jetzt ca 4-5 Std gebraucht. Die nächste dauert sicher nicht so lange 🙂

* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Die Frist für die Lieferung beginnt bei Zahlung per Vorkasse am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags an das überweisende Kreditinstitut bzw. bei anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen und endet mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. Bei Lieferungen ins Ausland können zusätzliche Steuern und Zollgebühren anfallen!

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